Das Baukunstarchiv Nordrhein-Westfalen ist ein Ort der Wissenschaft, der
Forschung und des baukulturellen Dialogs. Es ist die zentrale Einrichtung zur Archivierung von nordrhein-westfälischer Architektur, Stadt- und Ingenieurbaukunst.
Ergänzend zur Denkmalpflege, die das baukulturelle Erbe durch den Schutz der Bauten selbst sichert, stellt sich das Baukunstarchiv Nordrhein-Westfalen der Aufgabe, planungs- und baubezogene Dokumente wie Zeichnungen, Modelle, Fotografien, Akten und andere Medien zu erhalten.
Diese Unterlagen sind für das Verständnis und die Vermittlung von Architektur, Stadt- und Ingenieurbaukunst unabdingbar und ermöglichen es nachfolgenden Generationen, die Arbeit und Denkweise von Baukulturschaffenden nachzuvollziehen.

Revitalisierung Stand April 2018

Das Baukunstarchiv Nordrhein-Westfalen ist insofern ein Ort, der die Bau- und Planungsgeschichte des Landes bewahrt und lebendig werden lässt. Ausstellungen, Diskussionen und Seminare fördern den baukulturellen Austausch in einem offenen Haus unter dem Motto: Bewahren – Erforschen – Ausstellen.

Seinen Ort hat das Baukunstarchiv NRW in einem geschichtsträchtigen Haus gefunden, das heute den ältesten Profanbau in der Dortmunder Innenstadt bildet. Errichtet wurde es 1872-75 als preußisches Oberbergamt nach Plänen des Berliner Architekten Gustav Knoblauch. 1911 baute es der Dortmunder Stadtbaumeister Friedrich Kullrich zum städtischen Kunst- und Gewerbemuseum um und versah es dabei mit dem imposanten Lichthof. Nach Kriegszerstörungen wurde das Haus 1956 als Museum am Ostwall wiedereröffnet.


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